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    Der Körper spricht mit: Warum es sich lohnt, Haltung zu bewahren

    Egal, was wir unseren Kundinnen und Kunden erklären, wie viele Botschaften wir rüberbringen, welche Ideen wir vermitteln möchten – was bleibt tatsächlich hängen? Oft kommt es weniger auf den Inhalt des Gesagten an als auf alles, was drum herum passiert.

     

    Jede menschliche Interaktion wird zu rund 70 Prozent durch die Körpersprache, zu 20 Prozent durch die Stimme und nur zu 10 Prozent durch den Inhalt des Gesagten bestimmt. Während Sie formulieren, argumentieren, nach Worten suchen, nimmt Ihr Gegenüber ganz andere Dinge wahr: Dass Sie nervös an Ihren Fingernägeln herumspielen, ein verliebtes Strahlen in den Augen haben oder zu schnell sprechen. Deshalb: Beachten Sie bei Ihrem nächsten Kundenkontakt einmal bewusst die Signale, die Sie aussenden.

     

    Sie möchten sympathisch wirken, Kompetenz und Engagement ausstrahlen. Die erste Grundregel – na, klar: ein Lächeln. Souverän auf beiden Füssen stehen, Kopf hoch, Brust raus, Bauch rein – auch das ist bei der Begrüssung nie verkehrt.



     

    Unverkrampft sitzen, Fuchtelbremse ziehen
    Nehmen Sie zum Gespräch Platz, sitzen Sie gerade – keinesfalls hocken Sie vorne auf der Kante des Stuhls und signalisieren Unsicherheit oder Zeitdruck. Sie nehmen die Sitzfläche komplett ein und beugen sich leicht zu ihrem Gegenüber, so erkennt er oder sie Ihr Interesse. Merken Sie, dass Sie im Gespräch unwillkürlich immer wieder einmal den Kopf schräg halten? Das ist gut. Denn diese Haltung signalisiert Vertrauen.

    Vermeiden Sie fahrige Gesten – vor allem, wenn Sie dabei ein Blatt Papier oder einen spitzen Stift in der Hand halten. Lassen Sie die Finger aus dem Gesicht: Unsicherheitsgesten – Kratzen am Hinterkopf, an die Nase fassen – sind unschön. Frauen attestiert man weniger Kompetenz, wenn diese ständig die Haare aus dem Gesicht streichen (Flirtgeste!). Natürlich sollen Sie sich nicht übermässig kontrollieren, auch nichts künstlich einstudieren. Aber versuchen Sie, alles zu vermeiden, was Sie hilflos, negativ oder unfreundlich erscheinen lässt.
     

    Fällt aus: «Schlecht drauf»
    Machen Sie sich bewusst, welcher Stimmung Sie sind, bevor Sie auf jemanden zugehen. Blenden Sie Dinge, die nichts mit dem Kontakt zu tun haben, bewusst aus. Die Sorgen um die Schulnoten der Tochter, der Frust über die Gewichtszunahme, davon muss Ihr Gegenüber nichts mitbekommen. Ihre Freude, dass Ihr Lieblingsverein Tabellenerster geworden ist, die dürfen Sie selbstverständlich gerne mit ins Gespräch mitnehmen – hoffentlich bleibt er es noch lange!

     

     
    Die weiteren Themen dieses Newsletters:

     

    Bürozeitreise
    Heute: Steno

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    Der praktische Tipp

    wiredress

    Ein Garderobenständer wirkt vor allem im Sommer irgendwie unmotiviert: Bügel – schöne oder weniger schöne – hängen leer herum, fallen krachend herunter oder machen sich einfach aus dem Staub; das Gestell selbst ist selten ein attraktiver Hingucker. Anders bei «wiredress»: Die Designerin Marie Kehl Moundalek («mamoukDESIGN») verwandelt die Kleiderablage in ein Kunstobjekt. Was zunächst schnurgerade von einem luftigen Rahmen herabhängt, verwandelt sich mit einem Handgriff in einen formschönen, stabilen Kleiderbügel. Die Garderobe ist in verschiedenen Varianten erhältlich. Sie lässt sich frei in den Raum stellen, an der Wand oder an der Decke befestigen – verstecken sollte man dieses poetische Alltagsobjekt, das äusserste Reduktion spielerisch inszeniert, keinesfalls!