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Schnell, schneller, Shinkansen

Japan ist das Geburtsland der schnellen Züge. Am 1. Oktober 1964 nahm die damalige Japanische Staatsbahn JNR den Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen den Metropolen Tokio und Osaka auf. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 210 Stundenkilometern fuhren die sogenannten "bullet trains" (Geschoss-Züge) auf der ersten, 515 Kilometer langen, normalspurigen Schnellfahrstrecke.

Der Begriff "Shinkansen" bedeutet wörtlich "neue Hauptstrecke" und war ursprünglich die Bezeichnung für die Schnellfahrstrecken. Doch inzwischen wird das Wort "Shinkansen" synonym für die bis zu 320 km/h schnellen japanischen Superzüge gebraucht. Die Züge schweben elektrodynamisch auf supraleitenden Spulen. Dabei werden während schneller Fahrt durch magnetische Wechselfelder innerhalb des Fahrzeugs Ströme induziert, die ihrerseits ein Gegenfeld für die Tragefunktion erzeugen.

Am 21.04.2015 stellte ein Magnetschwebezug einen neuen Geschwindigkeitsrekord von 603 km/h auf. Die Geschwindigkeit wurde für 10,8 Sekunden über 600 km/h gehalten. In dieser Zeit legte der Zug 1,8 km zurück.

Übrigens ist die Spitze des japanischen Hochgeschwindigkeitszugs dem Eisvogel abgeguckt, der problemlos von der Luft ins Wasser abtaucht.

Quelle : Wikipedia

Foto Eisvogel : lukasmoesch.photography


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