Diese Seite drucken

LEITLINIEN ODER WILDWUCHS? FARBE GEHT UNS ALLE AN

Ein Farbentscheid im öffentlichen Raum kann nie für sich alleine stehen. Er ist immer Teil eines grösseren Raumbezuges und trägt zur Qualität und Identität des jeweiligen Ortes bei. In der Vergangenheit legten lokale Materialien und beschränkte technische Möglichkeiten die Basis für die Architekturfarbigkeit. Menschen verstanden den öffentlichen Raum als einen Gemeinschaftsraum und ungeschriebene Gesetze regelten den Umgang damit. Das garantierte die kontinuierliche Entwicklung und Pflege von einem identitätstragenden Lokalkolorit. Aufgrund der technologischen Entwicklung hat sich heute das Spektrum der umsetzbaren Fassadenfarbigkeiten immens erweitert. Kurzlebige globale Trends lösen auch in der Architektur lokale Traditionen ab. Zugleich ist der Wunsch nach Individualismus gestiegen und die Grenzen zwischen Öffentlich und Privat verwischen immer mehr im Bewusstsein und Verhalten der Menschen.

Das 1995 in Zürich gegründete Haus der Farbe ist heute ein über die Schweizer Grenzen hinaus anerkanntes Kompetenzzentrum und fördert seit seiner Gründung in Form von Weiterbildung, Dienstleistung und Forschung ...


... die Farbkompetenz in Architektur, Design, Industrie und Kommunikation
Farbe ist im privaten wie auch öffentlichen Alltag allgegenwärtig und der sorgfältige und nachhaltige Einsatz von Farbe trägt wesentlich zur Qualitätssteigerung unserer gestalteten Umwelt und zu unserem Wohlbefinden bei. Deshalb setzt sich das Haus der Farbe als Bildungs-, Dienstleistungs- und Forschungsinstitution dafür ein, eine umfassende Farbkompetenz zu vermitteln, der ein vielschichtiges Verständnis von Farbe zugrunde liegt.

... die Gestaltungskompetenz im Handwerk
Verankert in der handwerklichen Tradition, welche gestalterische Sensibilität mit der fachgerechten technischen Anwendung vereint, ist es ein weiteres Anliegen, die Präsenz von gestalterisch versierten Handwerkerinnen und Handwerkern in der Berufswelt zu stärken.

... die interdisziplinäre Kommunikation und Wertschätzung
Ebenso wichtig ist die Kommunikation zwischen Planer/innen, Gestalter/innen, Handwerker/innen, Industrie und Auftraggebern sowie die gegenseitige Wertschätzung und das Verständnis für die jeweiligen Kompetenzen. Denn je partnerschaftlicher sich die Zusammenarbeit entwickelt, umso mehr wird die Qualität unserer gestalteten Umwelt davon profitieren.

 

Lino Sibillano und Stefanie Wettstein

 

 

Für weitere Informationen

www.hausderfarbe.ch | info(at)hausderfarbe.ch


webdesign bucca