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Es grünt so grün

Unsere Städte werden wärmer, lauter, überfüllter. Urbane Stadtmenschen wollen hingegen cool bleiben. Die Begrünung der Häuser und Dächer ist eine einfache, günstige und emissionsfreie Lösung, um die Temperatur in den Innenstädten zu senken und zusätzlich mit Sauerstoff anzureichern. In Los Angeles etwa haben die Behörden angeordnet, bis 2017 zehntausend Dächer nachträglich zu begrünen. Chicago zwang Bauherren gesetzlich dazu, in wenigen Jahren über eine halbe Million Quadratmeter Dachfläche zu bepflanzen. So oder so: Unter Experten gilt die Begrünungspflicht für Flachdächer als Königsweg, um die Temperaturen in den Städten zu senken. Dies gelte besonders für die kleinräumige, stark wachsende Schweiz, die nicht einfach neue Parkanlagen schaffen oder Unmengen zusätzlicher Bäume pflanzen könne.

Statt oberirdische Parkplätze schafft man zum Beispiel ein mit Bäumen bepflanzter Platz mit durchlässigem Boden, Alleen bringen Kühle in die Strassen, und die Begrünung von Mauern und Dächern zahlt sich nicht nur für die biologische Vielfalt aus, sondern sie vermindert auch die Abstrahlung von Hitze. Ein nicht bepflanztes Dach kann sich an einem 26 Grad warmen Tag auf bis zu 80 Grad erhitzen; im Vergleich dazu beträgt Erwärmung bei einem begrünten Dach lediglich 29 Grad. Zusammen mit Fassadenbegrünung tragen sie dazu bei, die Hitzebelastung im Sommer zu reduzieren und die Luft von Schadstoffen zu reinigen. Auch das urbane Gärtnern wie in den Prinzessinnengärten in Berlin Kreuzberg verbessert das Stadtklima. Bepflanzte Fassaden schenken den Städten ein wenig Grün und verbessern das Klima sowie die Energiebilanz.

 

Quelle : Internet


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